Palliativ-Teams versorgen todkranke Kinder

Die Versorgung schwerst- und sterbenskranker Kinder und Jugendlicher im Land wird verbessert.

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Ergänzend zu den Angeboten von Fachärzten, Krankenhäusern, Therapeuten und Pflegediensten werden in diesem Jahr fünf Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) aus Ärzten und Pflegekräften gebildet, die den jungen Patienten - man rechnet mit jeweils 40 bis 50 pro Team im Jahr - vor allem belastende Klinikaufenthalte ersparen sollen.

Krankenkassen und die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft haben sich, wie die AOK gestern bekannt gab, auf eine entsprechende Vertragsgrundlage geeinigt. Noch im ersten Quartal 2016 sollen die SAPV-Teams in Stuttgart, Ulm-Ravensburg und Freiburg ihre Arbeit aufnehmen. Es folgt Tübingen im April und Heidelberg im Laufe des Jahres.

Die Teams, die eng mit den beteiligten Pflegediensten und Ärzten zusammenarbeiten und auch in Pflegeheimen, Hospizen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden, sollen helfen, dass die schwerstkranken Kinder so lange wie möglich in gewohnter Umgebung verbleiben können. "Familien benötigen in dieser Ausnahmesituation besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung", sagte der Vorstandsvorsitzende der AOK-Baden-Württemberg, Christopher Hermann. Die SAPV-Teams leisteten dazu einen Beitrag.

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