NSU-Ausschuss befragt früheren BND-Präsidenten Uhrlau

Der NSU-Untersuchungsausschuss will den früheren Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, befragen. Er ist für die Sitzung des Landtagsgremiums in Stuttgart am 2. Dezember geladen, wie eine Sprecherin des Landtags am Freitag bestätigte. Nach Angaben der „Stuttgarter Nachrichten“ (Online-Ausgabe vom Freitag) wird es dann im weitesten Sinne noch einmal um die Frage gehen, ob ausländische Geheimdienste zum Zeitpunkt der Ermordung der Polizistin Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn waren.

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Der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau. Foto: Hannibal/Archiv

Der NSU-Untersuchungsausschuss will den früheren Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, befragen. Er ist für die Sitzung des Landtagsgremiums in Stuttgart am 2. Dezember geladen, wie eine Sprecherin des Landtags am Freitag bestätigte. Nach Angaben der „Stuttgarter Nachrichten“ (Online-Ausgabe vom Freitag) wird es dann im weitesten Sinne noch einmal um die Frage gehen, ob ausländische Geheimdienste zum Zeitpunkt der Ermordung der Polizistin Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn waren.

Sowohl der NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag als auch der erste NSU-Ausschuss in Stuttgart konnten solche Vermutungen bislang nicht erhärten. Der Mord an Kiesewetter wird den Rechtsterroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) zugeschrieben, die nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft für zehn Morde zwischen 2000 und 2007 verantwortlich sind.

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