NOTIZEN vom 8. November

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Flucht aus Psychiatrie

Bad Schussenried - Ein Straftäter ist aus der geschlossenen Psychiatrie in Bad Schussenried (Kreis Biberach) geflüchtet. Gestern wurde in der ganzen Stadt nach dem 57-Jährigen gesucht, der auf richterliche Anweisung in der Anstalt einsaß. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings gehe nach Einschätzung der Ärzte keine Gefahr von dem Mann aus. Welche Straftat zu seiner Einweisung geführt hatte, war zunächst nicht bekannt. Für den Mann habe eine so geringe Sicherheitsstufe gegolten, dass er das Gelände relativ ungehindert verlassen konnte.

Frau sperrt Polizisten ein

Ettlingen - Zwei Polizisten sind in Ettlingen (Kreis Karlsruhe) von einer 90-Jährigen aus Versehen eingesperrt worden. Die Dame hatte ihren Hausschlüssel verlegt und konnte ihre Wohnung nicht mehr verlassen, berichtete die Polizei gestern. Die Beamten stiegen über die Veranda in die Wohnung. Mit der 90-Jährigen suchten die Polizisten fast zwei Stunden lang unter 25 Schlüsselbunden mit rund 150 Schlüsseln nach dem richtigen - vergeblich. Als die Polizisten gehen wollten, war die Verandatür von der etwas verwirrten 90-Jährigen verschlossen und auch dieser Schlüssel verlegt worden. Es blieb nur der Sprung aus dem Fenster und der Anruf beim Sohn der Frau, der sich kümmern wollte.

2,5 Millionen für Forscher

Freiburg - Der Freiburger Forscher Roland Schüle erhält für seine Suche nach neuen Strategien zur Bekämpfung von Prostatakrebs 2,5 Millionen Euro von der Europäischen Union. Es handele sich um die höchstdotierte Fördermaßnahme der EU, die an einzelne Forscher vergeben werde, teilte das Freiburger Uniklinikum gestern mit. Schüle ist Urologe und seit Jahren als Krebsforscher aktiv. Er hofft, in den nächsten fünf Jahren durch die Erforschung des Enzyms LSD1 neue therapeutische und diagnostische Konzepte für die Behandlung von Prostatakrebs zu entwickeln.

Baby geschüttelt

Baden-Baden - Er soll seinen vier Monate alten Sohn so stark geschüttelt haben, dass dieser für immer schwerbehindert bleiben könnte - vor dem Baden-Badener Landgericht hat die Staatsanwaltschaft gestern für den angeklagten Vater eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen schwerer Körperverletzung gefordert. Der 36-Jährige hatte 2011 in Bühl (Kreis Rastatt) auf das Baby aufgepasst. Er hatte angegeben, es plötzlich leblos vorgefunden zu haben. Danach will er das Baby geschüttelt haben, um es zu wecken. Es erlitt eine Gehirnschwellung. Bevor ein Urteil gefällt wird, soll ein psychiatrischer Gutachter die Schuldfähigkeit des Mannes klären.

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