Notizen vom 8. Juli 2014

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"Erstarrtes Asyl-System"

Schwäbisch Gmünd - Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis), Richard Arnold (CDU), hat in einem Brief an Bundespräsident Joachim Gauck mehr Ehrlichkeit in der politischen Diskussion um Einwanderung gefordert. "Es geht darum, nicht Notlösungen zu finden, sondern gemeinsam eine Lösung der Not vorzubereiten", schreibt Arnold in dem Brief. Deutschland müsse weg vom "erstarrten Asyl-System" hin zu einer demokratischen Debatte über Einwanderung, forderte Arnold.

Leiche vergraben?

Elzach - Ein 56-Jähriger soll seine seit Ende Juni vermisste 42-jährige Ehefrau getötet haben. Der Mann habe die Tat gestanden, teilte die Polizei gestern mit. Er habe die aus Elzach (Kreis Emmendingen) stammende Frau mit einem Messer erstochen und die Leiche im Wald vergraben. Die Suche nach dem Körper der Frau dauere an, der genaue Ort sei nicht bekannt. Der Mann hatte seine Frau am 25. Juni als vermisst gemeldet. Er war am Samstag festgenommen worden.

Fundort Gefängnis

Karlsruhe - Zehn Tage lang hat eine 25-jährige Karlsruherin ihren Ehemann vermisst - und ihn als Dieb im Gefängnis gefunden. Die 25-Jährige kam wegen einer Vermisstenanzeige zur Polizei, die schnell den aktuellen Aufenthaltsort des 34-Jährigen ermittelte und die Vermisstenanzeige ad acta legte: Der Vermisste befand sich nämlich in der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Er war Ende Juni beim Diebstahl eines Fahrrads festgenommen worden.

Gefährlicher Balanceakt

Oftersheim - Um seinen Freunden zu imponieren, ist ein Zwölfjähriger in Oftersheim (Rhein-Neckar-Kreis) auf einem Brückengeländer über Bahngleise balanciert. Ein besorgter Autofahrer rief am Sonntag die Polizei, die den Jungen zu seiner Mutter brachte.

Dort schärften ihm die Beamten ein, wie gefährlich seine Aktion war. Wie die Polizeigestern mitteilte, hatte sich das Kind von seinen vier Freunden im Alter zwischen zehn Jahren und zwölf Jahren entfernt und war zu der Bundesstraße hinaufgestiegen.

Gericht: Arbeitsunfall

Heilbronn - Wer bei einer beruflichen Tagung zu tief ins Glas schaut und stürzt, kann dies als Arbeitsunfall anerkennen lassen. Diese Ansicht vertritt das Sozialgericht Heilbronn in einer gestern veröffentlichten Entscheidung. Kläger war ein 58-jähriger Betriebsrat eines internationalen Konzerns mit Sitz in der Region Stuttgart.

Bei einer Betriebsräte-Versammlung im April 2010 stürzte der Kläger mit einem Blutalkoholspiegel von 1,99 Promille in der Nacht im Treppenhaus des Tagungshotels. Er erlitt Kopf- und Lungenverletzungen. Die Berufsgenossenschaft lehnte die Anerkennung des Unfalls als Arbeitsunfall ab.

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