Notizen vom 7. Mai 2016

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Pferd stirbt bei "Blutritt"

Weingarten - Hoch zu Ross, mit Frack und Zylinder: Gestern sind rund 3000 Wallfahrer durch Weingarten gezogen. Bereits früh morgens starteten die Wallfahrer ihren zehn Kilometer langen "Blutritt" durch geschmückte Straßen und angrenzende Felder. Das Spektakel gilt als größte Reiterprozession Europas und lockt jährlich zehntausende Zuschauer an. Der " Blutfreitag" wird immer am Tag nach Christi Himmelfahrt zu Ehren der Heilig-Blut-Reliquie gefeiert. Das mit Edelsteinen besetzte Kreuz wird in der Weingartener Basilika aufbewahrt und enthält der Legende nach mit Erde vermischtes Blut von der Kreuzigung Christi. Überschattet wurde die Prozession durch einen Sturz: Laut Polizei war ein Pferd "so unglücklich gefallen, dass es einen Genickbruch erlitt".

Mann wirft TV auf Frau

Philippsburg - Ein gewalttätiger Mann hat in Philippsburg (Kreis Karlsruhe) erst seine Ehefrau und dann zwei Polizisten verletzt. Zunächst hätten die beiden Beamten den 34-Jährigen in der Nacht zu Donnerstag beruhigen können, teilte die Polizei mit. Dann habe er sich einen Fernseher gegriffen und damit nach seiner Frau geworfen. Anschließend sei er auf die Polizisten losgegangen. Ein Beamter erlitt Verletzungen an Oberkörper, Schulter und Knie, der andere im Gesicht und an der Schulter. Nur mit Mühe hätten sie den Mann fesseln können. Seiner Frau hatte er Prellungen und Abschürfungen zugefügt.

Von Asphaltierer überrollt

Niedereschach - Ein 63 Jahre alter Straßenbauarbeiter ist in Niedereschach (Schwarzwald-Baar-Kreis) unter einen Asphaltfertiger geraten und tödlich verunglückt. Der Mann habe auf einem Trittbrett der Maschine gestanden und sie bedient, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen sei er gestürzt und von der rückwärts fahrenden Asphaltmaschine erfasst worden. Dabei wurde der Mann den Angaben zufolge so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Zugfahrt ins Gefängnis

Augsburg/Heilbronn - Ein von der Justiz gesuchter Mann ist beim Schwarzfahren aufgeflogen. Nun drohen ihm 55 Tage Haft. Ein Zugbegleiter hatte die Beamten am Donnerstag informiert, dass ein Reisender ohne Fahrschein im ICE von Stuttgart nach München saß. Nach der Ankunft im Augsburger Hauptbahnhof stellten die Polizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit einem Haftbefehl nach dem 30-Jährigen fahnden ließ. Der Mann war wegen einer Straßenverkehrsgefährdung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er noch nicht beglichen hatte. Da er den Betrag in Höhe von 2200 Euro nicht zahlen konnte, kam er ins Gefängnis.

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