NOTIZEN vom 6. Dezember

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Rattengift aus der Schweiz

Lörrach - Rund 6500 Kilogramm Rattengift hat der deutsche Zoll wieder zurück in die Schweiz geschickt. Ein Unternehmen aus dem Nachbarland habe das Biozid einführen wollen, es sei in Deutschland aber nicht zugelassen, teilte das Hauptzollamt Lörrach am Mittwoch mit. Die Beamten hatten den Lastwagen mit mehreren Paletten des Rattengifts bereits Ende November an der Grenze in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) angehalten. Die Ware wurde beschlagnahmt und wieder in die Schweiz zurückgeschickt.

Geld für Sportstättenbau

Stuttgart - Die Landesregierung will den kommunalen Sportstättenbau weiter unterstützen. Jedes Jahr erhalten die Kommunen nach einer Mitteilung vom Mittwoch zwölf Millionen Euro. Damit könnten jährlich zwischen 70 und 90 Neubau- und Sanierungsvorhaben realisiert werden. Gefördert werden Neubau und Sanierung von Turn- und Sporthallen, Sportplätzen und Leichtathletikanlagen. Die Zuschüsse werden für vielseitig nutzbare Hallen und Anlagen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen. Das Land verfolgt seit 2006 eine projektbezogene Sportstättenbauförderung.

Juwelier ausgeraubt

Göppingen - Zwei bewaffnete Männer haben einen Juwelier in Göppingen ausgeraubt und Goldschmuck im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Die maskierten Räuber betraten das Geschäft am Dienstagabend kurz vor Ladenschluss und bedrohten die Mitarbeiter mit einer Schusswaffe, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Bei dem Überfall sei niemand verletzt worden. Die sechs Mitarbeiter mussten sich auf den Boden legen, einer von ihnen musste den Tresor öffnen. Die Täter erbeuteten Goldschmuck wie Ringe, Ketten, Krawattennadeln und Manschettenknöpfe. Sie konnten zunächst nicht gefasst werden. Der genaue Wert des Schmucks war noch nicht bekannt.

Angriff auf Justizbeamtin

Adelsheim - Ein Häftling hat im Gefängnis von Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis) eine Justizbeamtin mit Schlägen und Tritten massiv attackiert. Das Opfer erlitt Platzwunden und Prellungen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Mosbach am Mittwoch mitteilten, griff der 20-Jährige die Frau offensichtlich grundlos an. Der junge Mann verpasste seinem Opfer am vergangenen Freitag wuchtige Faustschläge und trat gegen den Kopf der Beamtin. Gegen den Gefangenen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Warum er im Gefängnis sitzt, war zunächst unklar.

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