Notizen vom 5. Januar 2016

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Autoknacker im Akkord

Rastatt - Stattliches Pensum: Ein 25-Jähriger soll in Rastatt 20 Autos aufgebrochen haben. Die Polizei nahm ihn in der Nacht zum Montag nach eigenen Angaben in der Nähe der Tatorte fest. Der Mann soll die Scheiben der Autos eingeschlagen und mehrere Gegenstände gestohlen haben - darunter auch einen Fahrzeugschein. Die Polizei vermutet, dass er einen Nothammer benutzt hat, den die Ermittler auf der Terrasse eines Hauses in der Nähe fanden. Bei einer Hausdurchsuchung wurden Beweise sichergestellt, die auf weitere Diebstähle des 25-Jährigen hindeuten. Nach der Vernehmung ließen die Ermittler den mutmaßlichen Täter wieder gehen.

Keine Spur von Taucherin

Überlingen - Von der seit Samstag im Bodensee vermissten Taucherin fehlt weiterhin jede Spur. Die Rettungskräfte mussten gestern Abend die Suche bei Einbruch der Dunkelheit unterbrechen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuvor habe bereits schlechte Sicht die Arbeit der Suchmannschaften erschwert, die wegen der großen Seetiefe nun auch mit einem Tauchroboter nach der 54-Jährigen suchen. Die Suche soll heute fortgesetzt werden. Ihr Tauchpartner hatte die Frau als vermisst gemeldet. Eine erste Rettungsaktion am Samstag war bereits ergebnislos verlaufen. Bei der Unglücksstelle handelt es sich um einen beliebten Tauchplatz in der Region.

Rätsel um Blutlache

Mannheim - Der Fund einer blutverschmierten Mütze und großer Blutlachen am Neckarufer in Mannheim gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Von einem Unfall bis zum Kapitalverbrechen sei alles denkbar, sagte ein Polizeisprecher gestern. Bislang gebe es jedoch keine Spur eines Opfers. Ein Spaziergänger hatte die Mütze und die Blutlachen Mitte vergangener Woche entdeckt. Daraufhin wurde die Promenade mit Hunden abgesucht. Am Silvestermorgen suchten zudem Taucher in dem Fluss nach Spuren, fanden jedoch nichts. Die Suchmaßnahmen an Land wurden nach Angaben des Sprechers am Montag fortgesetzt, dabei wurden erneut Hunde eingesetzt.

Todessturz von Sendemast

Geislingen - Ein 19-Jähriger ist in Geislingen (Zollernalbkreis) von einem Mobilfunkmast gestürzt und gestorben. Der junge Mann war offenbar in der Silvesternacht auf den Sendemast geklettert und aus ungeklärter Ursache abgestürzt, wie die Polizei gestern mitteilte. Spaziergänger fanden die Leiche am Neujahrsmorgen. Die Polizei in Tuttlingen geht von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nach Angaben eines Sprechers nicht.

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