NOTIZEN vom 30. Juli 2013

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"Ausgefeilte Anfechtung"

Singen - Ein Entscheid über die Anfechtung der OB-Wahl in Singen wird frühestens im September erwartet. Es handle sich um eine mehrseitige, juristisch ausgefeilte Anfechtung, die lange geprüft werden müsse, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Freiburg. Sie enthalte den Vorwurf, dass Wähler mit Behauptungen getäuscht worden sein sollen. Bernd Häußler (CDU) hatte die Wahl am 14. Juli mit 73 Stimmen Vorsprung gewonnen. Der 46-Jährige erhielt 50,19 Prozent und setzte sich damit gegen Amtsinhaber Oliver Ehret (ebenfalls CDU, 49,75 Prozent) durch.

Mega-Stau bleibt aus

Freiburg - Das wegen einer Großbaustelle auf der Bundesstraße 31 erwartete Verkehrschaos in und um Freiburg ist am ersten Tag ausgeblieben. "Bislang fließt der Verkehr reibungslos", sagte eine Sprecherin der Stadt gestern. Am Morgen staute sich der Verkehr nach Polizeiangaben lediglich auf etwa drei Kilometer. Verkehrsexperten hatten zuvor mit deutlich erheblicheren Staus gerechnet.

45-Jähriger ertrinkt in See

Karlsdorf-Neuthard - Ein 45 Jahre alter Mann ist in einem See bei Karlsdorf-Neuthard (Kreis Karlsruhe) ertrunken. Taucher der Wasserschutzpolizei bargen die Leiche gestern aus mehreren Metern Tiefe, wie die Polizei mitteilte. Am Samstag war der gesundheitlich Angeschlagene nach dem Baden vermisst gemeldet worden. Helfer von Feuerwehr, der DLRG und ein Polizeihubschrauber suchten vergeblich nach dem Verschollenen.

Flaschen auf der Autobahn

Ellhofen - Hunderte Plastik-Getränkeflaschen sind gestern bei einem Unfall zweier Lastwagen über die Autobahn 81 bei Ellhofen (Kreis Heilbronn) gerollt. Der Anhänger eines Lkw war ins Schleudern geraten und gegen einen Sattelzug geprallt. Der erste Lkw drehte sich gegen die Fahrtrichtung, der zweite kippte um und verlor die Flaschen. Den Schaden beziffert die Polizei auf 100 000 Euro. Wegen der Sperrung der A 81 Richtung Stuttgart bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Hungerstreik in Stuttgart

Stuttgart - Nach einem fast zweiwöchigen Protest gegen ihre Lebensbedingungen im Main-Tauber-Kreis sind 18 Flüchtlinge in Stuttgart in Hungerstreik getreten. Das teilte eine Sprecherin der Stadt unter Berufung auf einen Vertreter der Demonstranten mit. Sie tränken aber weiterhin Wasser. "Sie beabsichtigen den Hungerstreik so lange fortzusetzen, bis ihre Forderungen erfüllt werden", hieß es.

Aus Sicht der Flüchtlinge sind sie schlecht untergebracht, zudem fordern sie Geld- statt Sachleistungen.

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