Notizen vom 25. Januar 2016

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AfD-Plakatierer attackiert

Karlsruhe - In Karlsruhe ist ein Wahlwerber der rechtspopulistischen AfD von einem Unbekannten beschossen worden. Der 36-Jährige blieb bei dem Angriff am Samstagabend unverletzt, die Beifahrerscheibe seines Autos sei durch den Schuss aber zerstört worden, teilte die Polizei gestern mit. Der Angreifer sei unerkannt geflohen. Der Polizei zufolge wurde der Wahlwerber bereits während Aufstellens der Plakate von dem Angreifer unflätig angesprochen. Als er sich in sein Auto gesetzt habe, sei der Aggressor an die Beifahrerseite getreten. Dort habe er eine kleinere Pistole gehoben und geschossen. Der Wahlwerber sei unverletzt mit dem Auto geflüchtet und habe die Polizei verständigt.

ICE-Fahrgäste sitzen fest

Mannheim - Ein defekter Stromabnehmer hat eine Oberleitung der Bahn nahe Mannheim beschädigt und einen ICE zum Stillstand gebracht. Für etwa 550 Reisende endete die Reise statt in Stuttgart vorerst im Mannheimer Stadtteil Luzenberg, sagte eine Bahnsprecherin. Drei Stunden lang stand der Zug am Freitag ohne Stromzufuhr der Oberleitung, die Türen blieben geschlossen. Manche Fahrgäste mussten medizinisch versorgt werden, verletzt hatte sich bei der Störung niemand. Schließlich brachte ein Ersatzzug die Reisenden nach Stuttgart. Die Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim blieb stundenlang gesperrt.

Flüchtlinge prügeln sich

Leimen - In einer Flüchtlingsunterkunft in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein Streit unter bis zu 200 Bewohnern eskaliert. Im Handgemenge seien mehrere Menschen verletzt und in Kliniken gebracht worden, teilte die Polizei gestern mit. Über deren Zahl oder die Schwere der Blessuren machte der Beamte zunächst keine Angaben. Den Grund für das Handgemenge vermuten die Beamten in einer Meinungsverschiedenheit zu Glaubensfragen. Dabei soll eine Volksgruppe der anderen vorgeworfen haben, "schlechte Muslime" zu sein, weil sie Alkohol getrunken hätten.

Bildungsplan polarisiert

Stuttgart - Etwa 300 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Stuttgart gegen ein Symposium der Bildungsplan-Kritiker demonstriert. Deren Veranstaltung unter dem Titel "Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand" in der Liederhalle mit etwa 750 Teilnehmern war von einem Großaufgebot der Polizei vor befürchteten Übergriffen der Demonstranten geschützt worden. Der Einsatz von rund 400 Beamten sei relativ ruhig verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Nur vereinzelt hätten sie Streithähne voneinander trennen oder Blockaden auflösen müssen.

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