NOTIZEN vom 24. Mai

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Keine Spur des Mörders

Rastatt - Nach dem gewaltsamen Tod eines Hochhauseigentümers in Rastatt sucht die Polizei noch immer nach dem Täter. "Die Auswertung der Spuren und Hinweise dauert an", sagte gestern ein Polizeisprecher. Der 82-Jährige war am 7. Mai in seiner Penthouse-Wohnung tot gefunden worden. Die Hintergründe der Tat liegen im Dunkeln. Vergangene Woche hatten die Fahnder bekanntgegeben, dass sich der Unbekannte bei der Tat "sehr wahrscheinlich verletzt" hatte. Dies habe die Auswertung von Spuren und einer DNA-Analyse ergeben - und auch, dass der Täter ein Mann ist.

Kraftwerksteile verladen

Obrigheim - Vier tonnenschwere Teile aus dem seit 2005 stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim (Neckar-Odenwald-Kreis) sind gestern auf Schiffe gehievt worden. Heute machen sie sich auf den Weg nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern, wo die teils leicht radioaktiv kontaminierten Dampferzeuger und Pumpen zerlegt werden, wie ein Sprecher des Energiekonzerns ENBW mitteilte. Die radioaktiven Reststoffe werden nach Obrigheim zurückgebracht, bis ein Endlager gefunden ist.

Abzocke mit Unfällen

Stuttgart - Die Polizei ermittelt gegen zwei Männer und zwei Frauen, die in Hamburg und Stuttgart Verkehrsunfälle vorsätzlich verursacht haben sollen, um Geld von Versicherungen zu kassieren. Am Dienstag seien Wohnungen und eine Kfz-Reparaturwerkstatt durchsucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gestern mit. Die Verdächtigen waren aufgefallen, weil die Beschädigungen an einem Auto nicht zum gemeldeten Unfallablauf passten. Bei 13 Unfällen sei Fehlverhalten anderer Autofahrer ausgenutzt worden, andere Unfälle seien abgesprochen gewesen.

Trickdiebe tanzen

Karlsruhe - Eine neue Masche, um den Leuten Geld abzunehmen: In Karlsruhe hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen, die einen Alkoholisierten nach Feuer gefragt und ihn dann durch Umtanzen bedrängten. Das Opfer war so abgelenkt, dass es nicht bemerkte, wie seine Geldbörse aus der Hosentasche gezogen wurde. Ein Zeuge hatte alles beobachtet und brachte die Polizei auf die richtige Spur. Jetzt wird geprüft, ob die 18 und 31 Jahre alten Algerier sieben ähnliche Diebstähle verübt haben.

Verteidigung will Revision

Stuttgart - Der Mörder des elfjährigen Tobias hat über seinen Anwalt Revision beantragt. Das teilte ein Sprecher des Stuttgarter Landgerichts auf Nachfrage mit. Der 48-Jährige war vor einer Woche zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Der als sexuell schwer krank eingestufte Täter hatte gestanden, den Buben am 30. Oktober 2000 an einem Weiher in Weil im Schönbuch (Kreis Böblingen) erstochen zu haben. Staatsanwalt, Nebenklage und sein Verteidiger hatten auf Unterbringung in der Psychiatrie plädiert.

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