NOTIZEN vom 23. Mai

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Steuerbetrug mit Döner

Stuttgart - Weil sie den Fiskus mit einer Döner-Bude in Stuttgart um 1,5 Millionen Euro geprellt haben sollen, stehen seit gestern in Stuttgart zwei Brüder vor Gericht. Den 42 und 55 Jahre alten Männern wird Steuerhinterziehung vorgeworfen. Der ältere Angeklagte soll seit 1998 einen Döner-Imbiss betrieben und nur ein Fünftel der Einnahmen versteuert haben. Sein Bruder war von 2004 bis 2007 Betreiber. Es sind 14 Verhandlungstermine bis zum 8. August vorgesehen.

Gegen Kinderarbeit

Stuttgart - Kommunen sollen Grabsteine aus Kinderarbeit verbieten können. Die Fraktionen von Grünen und SPD haben dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt. "Damit setzen wir ein deutliches Zeichen", teilten die Fraktionen gestern mit. Natursteine würden etwa in indischen Steinbrüchen oftmals unter massivem Einsatz von Kinderarbeit gefertigt. Die Kunden wüssten oft nicht, welche katastrophalen Arbeitsbedingungen dort herrschten, hieß es. Orientierung könnten Siegel wie Xertifix oder "Fair Stone" bieten.

Mit Feuerlöscher traktiert

Stuttgart - Vier Männer müssen sich seit gestern vor dem Landgericht Stuttgart wegen versuchten Mordes verantworten. Sie sollen mit einem Tischbein und einem Feuerlöscher einen Mann halb totgeschlagen haben. Die Männer im Alter zwischen 25 und 33 sollen nach Gerichtsangaben im August 2011 in Stuttgart erst von ihrem Opfer abgelassen haben, als es sich tot gestellt habe. Der Mann erlitt Brüche und eine Schädelfraktur. Der Prozess geht bis zum 19. Juni.

Ja zum Tarifabschluss

Stuttgart - In der Urabstimmung haben 71 Prozent der Verdi-Mitglieder dem Tarifabschluss für das nichtärztliche Personal an den vier Unikliniken im Land zugestimmt. Das teilte die Gewerkschaft gestern mit. Nötig war ein Zustimmungsquorum von 25 Prozent. "Das Ergebnis zeigt, dass es viel Licht, aber auch Schatten bei diesem Abschluss gab", sagte Verdi-Verhandlungsführer Günter Busch. In den Verhandlungen hatten sich die Tarifparteien auf rund 6,5 Prozent mehr Lohn für die 25 000 Mitarbeiter geeinigt.

Hund nimmt Notausgang

Köngen - Ein Schäferhundmischling, auf einem Parkplatz in Köngen (Kreis Esslingen) in der prallen Sonne im Auto alleingelassen, wusste sich zu helfen: Der Hund entkam nach Polizeiangaben durchs geöffnete Schiebedach des Wagens. Als er an einem nahegelegenen Tiergeschäft die "Hundetankstelle" nutzte, fiel er den Angestellten auf. Die kümmerten sich um das Tier, bis die 32-jährige Hundehalterin eine Stunde später zurückkam.

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