Notizen vom 21. April 2016

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Anfahren nicht genehmigt

Philippsburg - Das Umweltministerium hat das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Philippsburg untersagt. Die Stellungnahme der Betreiberin ENBW zu den vorgetäuschten Sicherheitsprüfungen habe nicht ausgereicht. "Wir brauchen Gewissheit, dass die Anlage ordnungsgemäß geprüft und damit in einem genehmigten Zustand ist. Und wir brauchen Vorkehrungen, dass es künftig keine Täuschungen dieser Art mehr geben kann", sagte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). ENBW muss jetzt Vorgaben der Atomaufsicht erfüllen, um sicherzustellen, dass vorgegebene Kontrollen wirklich ausgeführt werden. Das Kraftwerk ist derzeit für eine Revision vom Netz. Drei Mitarbeiter sollen bei Sicherheitsprüfungen unsauber gearbeitet haben.

Von Silage verschüttet

Buchen - Beim Besuch auf einem Bauernhof ist die Betreuerin einer Kindergartengruppe unter einem Berg Maissilage begraben und schwer verletzt worden. Die Erzieherin war mit 15 Kindern und einer Kollegin auf dem Hof bei Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) zu Gast, wie die Heilbronner Polizei am Mittwoch mitteilte. Die 55-Jährige wollte den Maissilagehaufen fotografieren, als ein Teil davon abrutschte und die Frau unter sich begrub. Sie wurde von Ersthelfern und dem Rettungsdienst ausgegraben und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Kinder standen weit genug weg, um nicht ebenfalls verschüttet zu werden. Zwei wurden dennoch leicht verletzt.

Schweinekopf an Moschee

Aldingen - Unbekannte haben einen halben Schweinekopf vor eine Moschee in Aldingen (Kreis Tuttlingen) gelegt. Für Muslime, die Schweine als unrein betrachten und deren Fleisch nicht essen, ist das eine Beleidigung. Der Tierkopf sei am Mittwochmorgen vor der Eingangstür gefunden worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten vermuten bei den Tätern einen fremden- und religionsfeindlichen Hintergrund. Derartige Straftaten werden mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet.

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