Notizen vom 17. März 2016

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Streit um Nachtruhe

Blaufelden - Im Streit um die Nachtruhe in einer Flüchtlingsunterkunft in Blaufelden (Kreis Schwäbisch Hall) ist einem Mann ein Teil des Ohres abgerissen worden. Nach Polizeiangaben hatten sich zwei Zimmergenossen, 23 und 27 Jahre alt, in die Haare bekommen. Der eine wollte schlafen, der andere bei Licht lernen. Bei der Rangelei riss der 27-Jährige dem Jüngeren ein Teil seines Ohrs ab. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ob das abgerissene Ohrstück wieder angenäht werden konnte, wusste die Polizei nicht.

Per Rad auf Römer-Pfaden

Müllheim - Touristen am Oberrhein können die römische Geschichte der Region bald selbst erfahren. Am 10. April eröffne auf 140 Kilometern Länge der neue geschaffene Oberrhein-Römerradweg, teilten die Organisatoren in Müllheim bei Freiburg mit. 17 Gemeinden sind beteiligt. Die Strecke reiche von Riegel im Kreis Emmendingen bis an die Schweizer Grenze. Der Radweg durchquert die überregional bekannten Touristenregionen Kaiserstuhl und Markgräflerland. Mit dem Radangebot erhalte der Südwesten einen neuen touristischen Anziehungspunkt. Die Strecke führe zu den bedeutendsten Plätzen römischer Vergangenheit und mache so Geschichte sichtbar und erlebbar. Fahrräder können den Angaben zufolge ausgeliehen werden.

An der Ampel eingepennt

Heidelberg - Mit rund vier Promille Alkohol im Blut ist ein Autofahrer von Frankenthal in Rheinland-Pfalz 40 Kilometer bis nach Heidelberg gefahren - und dort an einer Ampel eingeschlafen. Ein anderer Autofahrer wunderte sich am Dienstagabend, warum der Mann nicht weiterfuhr, obwohl die Ampel Grün zeigte, wie die Polizei mitteilte. Er schaute nach und entdeckte den Betrunkenen, der über dem Lenkrad lag und schlief. Die Polizei nahm den 40-Jährigen mit aufs Revier und nahm ihm den Führerschein ab. Weil sein Auto massive Unfallschäden aufwies, vermuten die Beamten, dass er unterwegs mit anderen Fahrzeugen kollidiert ist. Jetzt wird nach geschädigten Autofahrern gesucht.

Defekt ausgeschlossen

Oberried - Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oberried (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit einem Toten ist nicht auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Es spreche stattdessen vieles dafür, dass der 60-Jährige, der ums Leben kam, das Feuer fahrlässig selbst verursacht habe, teilte die Polizei mit. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht. Das Feuer war Ende Februar mitten in der Nacht ausgebrochen. Bei den Löscharbeiten wurde die Leiche des Bewohners entdeckt.

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