Notizen vom 17. Februar 2016

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Nachtruhe gestört

Weinheim - . Weil es ihnen nachts zu laut war, haben sich etwa 20 Flüchtlinge in einer Gemeinschaftsunterkunft in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) massiv gestritten. Verschiedene Gruppen bezichtigten sich laut Polizei gegenseitig als Ruhestörer. Weil die Einsatzkräfte von zunächst 50 Beteiligten ausgingen, rückten sie mit 13 Streifenwagen zur Schlichtung an. Den Beamten gelang es in der Nacht zu Dienstag, den Konflikt zu lösen und für Ruhe zu sorgen.

Bombenbauer stellen sich

Hilzingen - Zwei junge Männer haben zugegeben, im Landkreis Konstanz mit Brandbomben in Glasflaschen experimentiert zu haben. Überreste der so genannten Molotow-Cocktails und entsprechende Brandspuren waren in den vergangenen Tagen im Raum Hilzingen gefunden worden. Ein 18-Jähriger habe sich zunächst beim Bürgermeister der Gemeinde und dann zusammen mit einem 19-Jährigen bei der Polizei gemeldet, teilten die Ermittler gestern mit.

Fleisch geschmuggelt

Rheinfelden - Schmackhafte Beute für die Schweizer Grenzbeamten: Als Proviant für den Skiurlaub mit seinen Freunden wollte ein Niederländer 160 Kilogramm Fleisch in die Schweiz schmuggeln. Erlaubt ist laut Zoll nur ein Kilogramm. Der 28-Jährige hatte Schweinebraten, Spareribs, Steaks und Wurstwaren in Dutzenden Kühltaschen im Auto verstaut, wie die Grenzwache Basel mitteilte. Der Niederländer muss eine Strafe von mehreren Tausend Franken zahlen.

Leiche gefunden

Stühlingen - Nach einem Brand bei einem Händler für Munition und Feuerwerk im Landkreis Waldshut ist eine männliche Leiche gefunden worden. Das teilte die Polizei gestern mit. Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot zu dem Feuer in dem Gebäude in Stühlingen aus. Die Brandursache war unklar. Der Leichnam sei noch nicht identifiziert worden. Feuerwehrleute hatten den Toten in den Geschäftsräumen des Kleinunternehmens entdeckt, das Feuerwerkskörper und scharfe Munition vertreibt.

Soko ermittelt

Mannheim - Die Ursache für das tödliche Feuer in Mannheim vergangene Woche bleibt unklar - die Polizei hat eine Sonderkommission eingesetzt. Bei dem Brand in dem Reihenhaus im Stadtteil Neckarstadt-West waren am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen, eine 60-Jährige und ihr Sohn. Wie es dazu kommen konnte, solle die 25-köpfige Soko "West" klären, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gestern mit. Gestern war auch ein Spürhund im Einsatz.

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