Notizen vom 15. Februar 2016

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Nachbar ruft Polizei

Heidenheim - Falscher Einbrecher-Alarm: Weil ein Bewohner auf dem eigenen Balkon mit einer Taschenlampe hantierte, haben Polizisten sein Haus in Heidenheim an der Brenz umstellt. Der Nachbar hatte den Notruf gewählt, als er den maskierten Mann nebenan im Dunkeln durch die Balkontür gehen sah. Die Erklärung des vermeintlichen Einbrechers: Er habe sich der Kälte wegen die Kapuze ins Gesicht gezogen, das Licht zugunsten der Stromrechnung ausgelassen und stattdessen eine Taschenlampe für eine Zigarettenpause benutzt. Die

Polizei zeigte später Verständnis für den Fehlalarm: Der Nachbar habe völlig zurecht die Polizei verständigt, hieß es in der Mitteilung.

Fußgängerin getötet

Tettnang - Eine 54-jährige Fußgängerin ist nahe Tettnang (Bodenseekreis) von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in Konstanz mitteilte, war die Frau am Freitagabend aus noch ungeklärter Ursache auf die Bundesstraße 467 gelaufen. Der 20 Jahre alte Autofahrer versuchte noch auszuweichen, erfasste die Fußgängerin jedoch mit seinem Wagen. Die 54-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo sie an ihren schweren Verletzungen starb.

Spektakuläre Flucht

Schönaich - Tausende Euro Sachschaden und jede Menge Delikte hat ein 21 Jahre alter Autofahrer im Kreis Böblingen bei einer Trunkenheitsfahrt angehäuft. Der Mann war am frühen Sonntagmorgen einer Verkehrskontrolle der Polizei nahe Schönaich davongerast, wie die Beamten mitteilten. Kurz darauf verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, wälzte mit diesem jeweils zwei Steinmauern und Verteilerkästen um, bevor er zum Stillstand kam. Unverletzt stieg der 21-Jährige danach aus dem Auto, dann klickten die Handschellen. Die Flucht in Zahlen: Knapp 25 000 Euro Schaden.

Sanitäter angegriffen

Obrigheim - Zwei Rettungssanitäter sind von rund 30 Flüchtlingen in einer Unterkunft im badischen Obrigheim angegangen und an der Arbeit gehindert worden. Die Helfer des Roten Kreuzes waren angerückt, um einen kranken Bewohner in eine Klinik zu bringen, wurden jedoch von der Gruppe bis zum Rettungswagen verfolgt. Dort attackierten sie die Sanitäter, traten gegen das Fahrzeug und brachten den Kranken zurück in die Unterkunft. Erst durch gutes Zureden von Polizisten ließ sich die aufgebrachte Menge am Freitag beruhigen und der Notbedürftige abtransportieren. Die Ursache des Tumults blieb ein Rätsel. Das sei einem Verständigungsproblem geschuldet, sagte ein Sprecher der Heilbronner Polizei gestern.

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