Notizen vom 12. Januar 2016

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Attacke mit Eisenstange

Donaueschingen - Bei einer Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist ein 23 Jahre alter Mann verletzt worden, weil er zu laut Karten gespielt hatte. Der Bewohner der Unterkunft wurde in Handgreiflichkeiten verwickelt und von einer Eisenstange am Arm getroffen, teilte die Polizei mit. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Montag. Mehrere Bewohner hatten sich beim Kartenspielen laut Angaben der Polizei zu laut verhalten, andere fühlten sich gestört und beschwerten sich. Schließlich eskalierte der Streit. An der Auseinandersetzung beteiligt waren den Angaben zufolge vier Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren.

K.o.-Tropfen im Getränk

Ammerbuch - Zwei Frauen sind während einer Fasnachtsfeier in Ammerbuch (Kreis Tübingen) Opfer von K.o.-Tropfen in ihrem Getränk geworden. Die Frauen im Alter von 30 bis 32 Jahren waren am Samstagabend auf dem Nachhauseweg, als ihnen übel wurde. Ihre Begleiter alarmierten die Rettungskräfte. Ein Test bestätigte den Verdacht, wie die Polizei gestern mitteilte. Bei einer weiteren Frau mit den gleichen Symptomen konnten die Tropfen nicht nachgewiesen werden. Die Polizei sucht nach den Tätern.

Spurensuche auf Facebook

Mannheim - Im Fall der blutverschmierten Mütze und der Blutlache am Neckarufer in Mannheim erhofft sich die Polizei mit einem Eintrag bei Facebook neue Hinweise. Dort schrieb sie auf Deutsch, Englisch und Französisch: "Wer kennt die Mütze oder deren Besitzer???" Folgen werde in den kommenden Tagen auch ein mehrsprachiges Plakat, teilte ein Polizeisprecher mit. "Wir lassen derzeit noch den arabischen Teil übersetzen", sagte er. Bereits am Freitag hatte die Polizei ein Bild der Mütze veröffentlicht. Das habe aber keine neuen Hinweise gebracht. Vor zwei Wochen hatte ein Spaziergänger die Mütze und in der Nähe die Lache mit Menschenblut entdeckt. Hunde und Taucher hatten erfolglos nach weiteren Spuren gesucht.

Brandursache unklar

Kehl - Einen Tag nach dem Brand einer Gaststätte und eines benachbarten Supermarktes im badischen Kehl (Ortenaukreis) hat die Polizei die Schadenshöhe ermittelt. Sie liege bei mindestens einer halben Million Euro, teilten die Ermittler am Montag mit. Beide Gebäude wurden durch das Feuer am Sonntagfrüh zerstört. Die Brandursache ist weiter unklar. Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Weiteres müsse noch ermittelt werden. Verletzt worden war bei dem Feuer laut Polizei niemand.

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