Notizen vom 10. Juli 2014

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Unfall bei WM-Feier

Stuttgart - Trotz Regens haben Fußballfans in Baden-Württemberg den WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft auf den Straßen frenetisch bejubelt. Überschattet wurden die spontanen Feierlichkeiten in Göppingen durch einen schweren Unfall. Ein 19-Jähriger wurde nach dem Spiel beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Auch sonst meldete die Polizei einige Zwischenfälle: In Aalen (Ostalbkreis) musste der Stadttunnel laut Polizei für eine Stunde gesperrt werden, weil Fans dort mit Pyrotechnik hantierten. Ein Mann wurde festgenommen. Im Kreis Tuttlingen gab es mehrere Verkehrsunfälle mit Sachschäden. Im Kreis Ludwigsburg meldete die Polizei eine Schlägerei und einige zündelnde Fans.

Polizei ortet Handynutzer

Stuttgart - Die Polizei im Südwesten hat bei der Suche nach Menschen im vergangenen Jahr 724 Mal Handydaten von Netzbetreibern erhoben. In 721 Fällen sei die Suche nach vermissten, hilflosen oder selbstmordgefährdeten Personen unterstützt worden, teilte der Vorsitzende des Innenausschusses im Landtag, Walter Heiler (SPD), in Stuttgart mit. Drei Abfragen seien über eine reine Ortung der Position des Gesuchten hinausgegangen. So waren etwa im Fall einer ehemals Sicherheitsverwahrten umfassend Verbindungsdaten erhoben worden. Mithilfe der Daten konnte die Frau festgenommen werden.

Sondierung in Tarifstreit

Stuttgart/Böblingen - In den Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem privaten Omnibusgewerbe könnte Bewegung kommen. Am Freitag sollen Sondierungsgespräche in Böblingen stattfinden, wie die Gewerkschaft in Stuttgart mitteilte. Dabei solle geklärt werden, ob es eine Annäherung gebe, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Ansonsten werde an den Plänen für Warnstreiks in den kommenden Wochen festgehalten. Verdi fordert für die mehr als 5000 Beschäftigten im Land eine Gehaltserhöhung von einem Euro pro Stunde und eine monatliche Nahverkehrszulage. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt.

Auto rammt Linienbus

Heilbronn - Eine 21-Jährige hat am Mittwoch in Heilbronn mit ihrem Auto einen Linienbus gerammt. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Unfall die Frau, zwei Kinder im Bus und der Busfahrer leicht verletzt. Aus ungeklärter Ursache war die 21-Jährige mit ihrem Wagen ins Schleudern gekommen und in die Seite des entgegenkommenden Busses geprallt.

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