Notizen vom 1. März 2016

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Nachbarn attackiert

Großsachsenheim - Ein 75-Jähriger hat seinen Nachbarn in Großsachsenheim (Kreis Ludwigsburg) mit einem Messer attackiert und verletzt. Das 33-jährige Opfer hatte den Mann am Samstag auf zurückliegende Beleidigungen angesprochen, wie die Polizei gestern mitteilte. Der Senior zog daraufhin ein Taschenmesser und fügte dem Opfer Schnittverletzungen am Kopf zu. Die Lebensgefährtin des 33-Jährigen stieß den Rentner dann zu Boden. Der Rentner habe einen verwirrten Eindruck gemacht.

Aktivist erneut verurteilt

Cochem - Das Amtsgericht Cochem hat gestern erneut eine Geldstrafe wegen der Verteilung atomwaffenkritischer Flugblätter verhängt. Ein Heidelberger Friedensaktivist soll wegen "öffentlichen Aufrufs zu Straftaten" 1200 Euro zahlen. In seinen Flugblättern hatte er gegen die Stationierung amerikanischer Atombomben auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) protestiert. In einem ähnlichen Prozess war er im September zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden.

Brandopfer identifiziert

Oberried - Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oberried (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist die Identität des Todesopfers geklärt. Es handle sich um einen 60 Jahre alten Bewohner des Hauses, teilte die Polizei gestern mit. Der Leichnam war bei den Löscharbeiten am Samstagmorgen gefunden worden. Bei dem Brand war zudem ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann durch eine Verpuffung schwer verletzt worden. Er sei nach wie vor im Krankenhaus, hieß es bei den Beamten. Warum das Feuer ausbrach, sei nach wie vor ungeklärt.

Handgranate gefunden

Hardheim - Eine Geocacherin ist im Wald auf eine Kugelhandgranate gestoßen. Bei Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis) hatte sie am Sonntag mit einem GPS-Empfänger beim sogenannten Geocaching nach einem deponierten Behälter gesucht. Die Frau aus Eichenbühl (Franken) fand allerdings eine Handgranate aus dem Ersten Weltkrieg. Der informierte Kampfmittelbeseitigungsdienst erkannte, dass der Zünder der Granate fehlte.

Lkw mit Steinen kippt um

Aalen - Ein mit 23 Tonnen Natursteinen beladener Sattelzug ist gestern im Ostalbkreis umgekippt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Steine waren für die Gestaltung einer Außenanlage gedacht. Beim Abkippen auf unbefestigten Grund verhakten sich die Steine, so dass das Fahrzeug zur Seite kippte. Es entstand ein Schaden von rund 100 000 Euro.

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