Neuer BWIHK-Chef will Dialog mit Kammerrebellen suchen

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BWIHK-Chef Wolfgang Grenke. Foto: Marijan Murat/Archiv

Der neue Chef des Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), Wolfgang Grenke, will auf die Kammer-Kritiker zugehen. Mit ihnen müsse verstärkt das Gespräch gesucht werden, sagte Grenke der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Die Kammern erbringen viele Dienstleistungen. Das müssen wir noch besser herausstellen.“ In den Kammern besteht eine Pflichtmitgliedschaft, die Kritiker als „Zwangsmitgliedschaft“ bekämpfen. Alle deutschen Unternehmen im Inland - ausgenommen Handwerksbetriebe, freie Berufe und landwirtschaftliche Betriebe - sind per Gesetz IHK-Mitglieder.

Im Südwesten gibt es insgesamt zwölf Kammern in denen 650 000 Unternehmen organisiert sind. Kritiker sind zumeist in örtlichen Initiativen lose zusammengeschlossen. Sie monieren neben der Pflichtmitgliedschaft in der Regel die Höhe der Beiträge, die ihrer Meinung nach zu hohen Rücklagen der Kammern und gleichfalls mangelnde Transparenz bei der Offenlegung der Bezahlung der Spitzenfunktionäre.

BWIHK

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