Neue Züge der Gäubahn rollen nicht über Schweizer Grenze

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Sie werde derzeit mit dem Verkehrsministerium abgestimmt. Von einem neuen Konzept für die Strecke mit doppelstöckigen Intercity-Zügen verspricht sich die Bahn kürzere Reisezeiten. Die Züge sollen ab Dezember 2017 stündlich an den Bahnhöfen in Richtung Schweiz abfahren. Dafür hatte die Bahn fabrikneue Züge bestellt. Weil für die Schweizer Bundesbahn aber andere Vorschriften bei der technischen Ausrüstung gelten, könnten die neuen Schnellzüge laut Bahn nicht über die Grenze fahren. Der Südwestrundfunk (SWR) und der "Südkurier" hatten zuvor darüber berichtet.

Der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (Grüne) hatte von einem "Versäumnis der Deutschen Bahn" gesprochen. Er erwarte, dass der Konzern nun den Einbau der neuen Technik in die Züge schnellstmöglich nachhole.

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Kommentare

06.05.2016 22:10 Uhr

In Singen bitte alles umsteigen

Erneuter Geniestreich der Bahn AG: "Weil für die Schweizer Bundesbahn aber andere Vorschriften bei der technischen Ausrüstung gelten, könnten die neuen Schnellzüge laut Bahn nicht über die Grenze fahren." - Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg!

Eben typisch DB: Knapp daneben zu liegen, scheint immer mehr zum Markenzeichen des deutschen Schienenkonzern zu werden. Sei es nun, dass man im Gegensatz zum Wettbewerb nicht in der Lage war, alle erforderlichen Ausschreibungskriterien zu erfüllen, sei es dass beim angeblich bestgeplanten Verkehrsprojekt Stuttgart 21 ständig nachjustiert werden muss und ein finanzielles Desaster bevorsteht oder sei es, wie nun hier, dass Züge für Fahrten in die Schweiz bestellt werden, die die dortigen Anforderungen nicht einhalten.

Ist Herr Grube wirklich sicher, dass sein Laden noch anständig funktioniert?

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ic-doppelstoecker-in-singen-bitte-alles-umsteigen.86939168-42f0-40a4-aab1-3b9b995129db.html

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06.05.2016 19:05 Uhr

Auch S21-Betreibern sind Grenzen gesetzt ...

aber mehr mangels geistigem Input. Auch die Abbildung ist grenzwertig.

Warum bringen Sie ausgerechnet ein Foto von der innerstädtischen Gäubahnstrecke, auch Panoramabahn genannt, die doch dämlicherweise von den S21-Gurus stillgelegt werden soll, weil sie aufgrund der bornierten Planung eines Tiefbahnhofs nicht mehr höhengleich in den neue U-Haltestelle eingefädelt werden kann.

Im Bild der Durchlass Türlenstraße im Stuttgarter Norden mit der nach rechts oben in Richtung Weißenhof abzweigenden Robert-Mayer-Straße.

http://www.panoramabahn-stuttgart.de/

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