Neue Ausweise sollen gegen das Chaos helfen

Die ersten einheitlichen Ausweise für Flüchtlinge sollen in den nächsten Tagen im Zentralen Registrierungszentrum in Heidelberg ausgegeben werden. Die nötige Anlage werde derzeit aufgebaut, sagte ein Sprecher der Lenkungsgruppe Flüchtlinge des Landes.

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Nächste Woche berät der Bundesrat über die Einführung des Ausweises. Der Bundestag hat die Pläne bereits abgesegnet. Der neue Flüchtlingsausweis soll helfen, das Durcheinander bei der Registrierung von Asylbewerbern zu ordnen.

Mit dem Papier will die Bundesregierung auch den Datenaustausch der Behörden verbessern. Zunächst ist eine Pilotphase an vier Standorten - neben Heidelberg sind es Berlin, Bielefeld und Zirndorf in Bayern - geplant. Von Mitte Februar an sollen nach und nach alle zuständigen Stellen mit der nötigen Soft- und Hardware ausgestattet werden. Ab Sommer soll die Ausgabe des Dokuments überall Standard sein.

Ziel ist vor allem, die Zahl unregistrierter Asylbewerber zu reduzieren und jederzeit eine Identifizierung zu ermöglichen. Auch Mehrfach-Registrierungen sollen verhindert werden. Ohne Ankunftsnachweis soll es keine Leistungen und auch kein Asylverfahren mehr geben. Als Basis für die Ausweise dient eine zentrale Datenbank. Sie enthält neben den Personalien, Fingerabdrücken und Kontaktdaten Informationen zum Herkunftsland, zur Gesundheit sowie zur Ausbildung.

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