Netzwerk zum Abbau von Atomanlagen

In Karlsruhe hat sich ein europaweit einzigartiges Forscher-Netzwerk zum Abriss und zur Entsorgung von Atomanlagen gegründet.

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Wie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Freitag mitteilte, haben sich fünf Institute zum Cluster "Rückbau kerntechnischer Anlagen" zusammengeschlossen. "Mit dem Abschalten von Kernkraftwerken fängt die Arbeit erst an", begründete Oliver Kraft, Vize-Präsident für Forschung am KIT, die Initiative.

Vom Roboter, der anstelle von Menschen die radioaktive Belastung an Oberflächen misst und sie dekontaminiert, über Schutzmaßnahmen für Beschäftigte, Bevölkerung und Natur vor radioaktiver Strahlung bis hin zur Information der Öffentlichkeit - das Netzwerk der fünf Partner soll Kompetenzen aus drei Ländern bündeln.

Es soll die Fachkräfteausbildung stärken und Ansprechpartner für Industrie, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit sein. In ihm arbeiten Maschinenbauer, Verfahrenstechniker, Geochemiker und auch Sozialwissenschaftler zusammen.

Etwa ein Drittel der derzeit 145 aktiven Atomkraftwerke in Europa soll bis 2025 stillgelegt werden. Dem KIT zufolge ist eine zentrale Herausforderung die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Aus Sicht des Stuttgarter Wissenschaftsministeriums besitzt gerade Baden-Württemberg mit seinen Hochschulen dafür einschlägiges kerntechnisches Know-how

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