Namensänderung oftmals wegen seelischer Belastung

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Ein deutscher Personalausweis ragt aus einer Geldbörse. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Wenn Menschen im Südwesten ihren Nachnamen ändern wollen, liegt das meistens an negativen Erlebnissen innerhalb der Familie. Viele wünschten sich eine Änderung, weil ihr Name sie an schwierige Konflikte oder Zwischenfälle erinnere, sagte Manfred Neumann vom Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Baden-Württemberg. Eine Umfrage in verschiedenen Kommunen des Landes bestätigte diesen Eindruck. In den genannten Fällen könne der Name zur seelischen Belastung führen. Dazu müsse in der Regel aber ein ärztliches Gutachten vorgelegt werden, hieß es bei den Standesämtern.

Die gesetzlichen Hürden für Namensänderungen sind hoch. Neben einer seelischen Belastung kann auch die Verwechslungsgefahr bei Namen wie Mayer, Müller und Schmidt ein Grund für einen Namenswechsel sein. Auch anstößige oder lächerlich klingende Namen, Schwierigkeiten bei Schreibweise oder Aussprache können einen solchen Schritt begründen. Im Jahr entscheiden sich mehrere hundert Menschen im Südwesten zu einem solchen Schritt.

Fachverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten Baden-Württemberg

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