Nahverkehr Stuttgart: Vergabe korrekt

Die Vergabe des Stuttgarter Nahverkehrsnetzes an die beiden Bahnunternehmen Go-Ahead und Abellio war korrekt - das hat die Vergabekammer des Regierungspräsidiums Karlsruhe entschieden. Damit bleibt es vorerst dabei, dass die Deutsche Bahn leer ausgeht.

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Der Vergabekammer zufolge sei es rechtmäßig gewesen, die Bahn wegen nicht eingehaltener Vergabekriterien vom Verfahren auszuschließen, teilte das Verkehrsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Die Entscheidung kann aber binnen zwei Wochen beim Oberlandesgericht Karlsruhe angefochten werden. Das wäre die letzte Instanz.

Das Stuttgarter Netz reicht bis nach Mannheim, Bruchsal, Osterburken, Tübingen, Crailsheim, Ulm, Karlsruhe, Würzburg und Aalen. Das Netz war für die Ausschreibung in drei Lose aufgeteilt worden. Abellio soll das Neckartal befahren, Go-Ahead Rems-Fils und Franken-Enz. S-Bahnen gehören nicht dazu.

"Wir werden die Entscheidung prüfen und über unser weiteres Vorgehen entscheiden", sagte Andreas Moschinski-Wald, Nahverkehrschef der Bahn in Baden-Württemberg. Abellio, Tochter eines niederländischen Betreibers, forderte die Bahn auf, auf eine weitere Klage zu verzichten. Man wolle sich ohne weitere Verzögerungen auf die Betriebsaufnahme 2019 vorbereiten. Go-Ahead begrüßte die Entscheidung als wichtiges Zeichen für mehr Wettbewerb auf der Schiene.

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