Test mit Betonkugel geglückt: Stromspeicherung unter Wasser

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Eine Betonkugel mit drei Metern Durchmesser. Foto: Stephan Fromknecht/HOCHTIEF Engineering/Archiv

Mithilfe einer riesigen Betonkugel im Bodensee haben Wissenschaftler unter Wasser Strom gespeichert. „Bislang war das eine theoretische Überlegung, jetzt konnten wir es auch in der Praxis zeigen“, sagte Projektleiter Matthias Puchta vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel. Am Freitag wurde die 20 Tonnen schwere Betonkugel vor Überlingen mit einem Bergungsschiff wieder an die Wasseroberfläche geholt - sie war dort Anfang November versenkt worden.

Die hohle Kugel funktioniert nach Angaben der Wissenschaftler wie ein Pumpspeicherkraftwerk: Einströmendes Wasser treibt eine Turbine an, die Strom erzeugt. Bei einem Überschuss an elektrischer Leistung wird das Wasser wieder teils oder ganz aus der Hohlkugel gepumpt. Damit könnte Energie beispielsweise in der Nähe von Offshore-Windparks im Meer zwischengelagert werden.

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