Nach Aktivisten-Mord stellt deutsche Firma Lieferung ein

Nach dem Mord an der prominenten honduranischen Umweltschützerin Berta Cáceres hat das deutsche Unternehmen Voith seine Lieferungen für das umstrittene Wasserkraftprojekt Agua Zarca eingestellt. Medienberichten zufolge war mindestens ein Mitarbeiter des örtlichen Bauträgers Desa in den Anschlag auf die Aktivistin verwickelt.

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"Wir haben unseren Kunden Desa informiert, (...) dass wir bis auf Weiteres alle Lieferungen für das Projekt einstellen", teilte Voith (Heidenheim) am Mittwoch mit. Über ein Joint Venture sollten Voith und Siemens Turbinen, Generatoren und Automatisierungstechnik im Wert von rund acht Millionen Euro an Desa liefern. Siemens begrüßte die Entscheidung des Partners. "Die Entscheidung von Voith, die Lieferungen nach Honduras zu stoppen, war notwendig und ist richtig", teilte das Unternehmen mit.

Cáceres war Anfang März in ihrem Haus erschossen worden. Die Aktivistin setzte sich seit Jahren für die Rechte der Lenca-Indianer ein und kämpfte gegen den Bau des Wasserkraftwerks Agua Zarca.

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