Nabu-Chef Enssle ruft zum achtsamen Umgang mit Natur auf

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Nabu-Landeschef Johannes Enssle. Foto: Deniz Calagan/Archiv

Nabu-Landeschef Johannes Enssle hat an die grün-schwarze Landesregierung appelliert, den Naturschutz nicht zu vernachlässigen. „Gesellschaftlich und politisch befinden wir uns in einer schwierigen Zeit. Umso wichtiger ist es, dass wir Verantwortung übernehmen“, sagte Enssle am Donnerstag in Stuttgart anlässlich seiner Amtseinführung. Wichtig sei der Erhalt der Lebensgrundlagen und der Artenvielfalt. Der 34-Jährige war im vergangenen November zum neuen Vorsitzenden des Naturschutzbundes (Nabu) gekürt worden. Der Verband zählt über 85 000 Mitglieder im Südwesten.

Enssle ist Nachfolger von Andre Baumann, der im Mai als Staatssekretär für Naturschutz ins Umweltministerium von Franz Untersteller (Grüne) wechselte. Der Nabu wurde 1899 in Stuttgart von Lina Hähnle (1851-1941) als „Bund für Vogelschutz“ (BfV) gegründet. Er hat heute bundesweit mehr als 600 000 Mitglieder und Förderer und ist in allen Bundesländern mit etwa 2000 Orts-, Kreis- und Fachgruppen aktiv. Der Etat des Bundesverbandes beträgt etwa 38 Millionen Euro, finanziert vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

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