Münchner Amokläufer verfasste Manifest: Fotos aus Winnenden

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Er war nach Informationen des Blattes selbst nach Winnenden gefahren, hatte sich dort umgesehen und Fotos gemacht. Außerdem hatte er demnach das "Manifest" Breiviks auf seinem Rechner. Am Freitag, dem Tag des Münchner Amoklaufs mit zehn Toten, hatte sich die norwegische Bluttat zum fünften Mal gejährt.

Bei der Tatwaffe vom Typ Glock 17 und einem Kaliber von neun Millimetern, mit der der 18-jährige Münchner Einzeltäter am Freitagabend neun Menschen und dann sich selbst erschoss, handelt es sich dem Bericht zufolge um eine Theaterwaffe, die zunächst unscharf und später wieder gebrauchsfähig gemacht wurde. Die Waffe trage ein Prüfzeichen aus der Slowakei, der Täter habe sie sich aus dem Darknet beschafft, wo sich Internetnutzer fast unerkannt bewegen können. Die "SZ" berief sich dabei auf Informationen aus Ermittlerkreisen.

Für 14 Uhr haben bayerisches Landeskriminalamt und die Münchner Staatsanwaltschaft zu einer Pressekonferenz eingeladen.

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