Moscheen laden zur Begegnung ein

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In Baden-Württemberg haben am Dienstag zahlreiche Moscheen ihre Türen für Besucher geöffnet. Insgesamt boten am „Tag der offenen Moschee“ deutschlandweit rund tausend islamische Gotteshäuser sowie Bildungs- und Kulturzentren Führungen, Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Möglichkeiten der Begegnung an. Das teilten die Veranstalter mit. Bundesweit seien mehr als 100 000 Besucher erwartet worden. Allein in Stuttgart öffneten acht Moscheegemeinden ihre Türen.

Der Tag der offenen Moschee stand unter dem Motto „Gute Nachbarschaft – Bessere Gesellschaft“. Die Nachbarschaft werde in der islamischen Tradition sehr hoch bewertet, erklärte der Koordinationsrat der Muslime in Köln. „Wenn der Zusammenhalt hier gelingt, funktioniert das friedliche Zusammenleben auch auf gesellschaftlicher Ebene.“ Der Tag der offenen Moschee wird seit 1997 jedes Jahr am 3. Oktober begangen, dem Tag der Deutschen Einheit.

Veranstalter des Tages ist seit 2007 der Koordinationsrat der Muslime, dem die Dachverbände Türkisch-Islamische Union, Zentralrat der Muslime, Islamrat und Verband der Islamischen Kulturzentren angehören. Auch die reformorientierte Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat, die nicht zum Koordinationsrat gehört, beteiligte sich mit ihren 52 Minarett-Moscheen und mehr als 70 Gebetszentren am Tag der offenen Moschee.

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