Mordversuch mit Quecksilber

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Im Prozess um einen versuchten Mord mit Quecksilber wird morgen vermutlich das Urteil gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft für den 36-jährigen Angeklagten gefordert. Der Mann soll das gefährliche Schwermetall in einem Kissen seines Vater und in einer Sessellehne versteckt und ein Gefäß mit Quecksilber in der väterlichen Wohnung aufgestellt haben. Im Internet habe sich der Sohn über die Wirkungsweise von Quecksilber informiert. Schließlich soll er außerdem ein Narkotikum in eine Wurstdose gemischt haben. Nachdem der Vater die Wurst gegessen hatte, fiel er in eine Art Delirium. Der Sohn hatte vor Gericht die Vorwürfe zum Quecksilber eingeräumt, beteuerte aber, er habe seinen Vater nicht töten wollen. Seine Verteidigung hatte keinen konkreten Antrag gestellt. Das Strafmaß des Staatsanwalts sei aber nicht angemessen, sagte die Anwältin.

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