„Ungläubige“ getötet? Mann wegen Mordes vor Gericht

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Ein Schild weist in Heilbronn auf das Landgericht hin. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Weil er aus religiösen Motiven eine Rentnerin ermordet haben soll, steht seit Freitag ein junger Mann in Heilbronn vor Gericht. Die Anklage wirft ihm vor, in der Nacht zum 19. Mai 2016 in das Haus der 70-Jährigen in Bad Friedrichshall eingedrungen zu sein, „um einen aus seiner Sicht ungläubigen Menschen umzubringen sowie Bargeld und Wertgegenstände zu entwenden“. Der Angeklagte weist die Vorwürfe zurück. Zum Prozessauftakt gab er entgegen früherer Aussagen an, er sei 1989 in Saudi-Arabien - und nicht in Pakistan - geboren. Ein genaues Datum könne er nicht nennen. Außerdem erklärte er, er sei mit dem Vorsitzenden Richter nicht einverstanden.

Er soll die schlafende Frau stranguliert und danach im Haus arabische Schriftzeichen mit religiösen Botschaften angebracht haben. Sein Anwalt Christoph Troßbach sagte, es gebe Indizien, dass der Angeklagte unter psychischen Problemen leide.

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