Monarch-Insolvenz am Bodensee-Airport kaum spürbar

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Der Bodensee-Airport in Friedrichshafen. Foto: Felix Kästle/Archiv  Foto: 

Die Insolvenz der britischen Fluggesellschaft Monarch Airlines ist am Bodensee-Airport kaum spürbar. Passagiere seien derzeit noch nicht betroffen und die absehbaren wirtschaftlichen Folgen hielten sich in deutlichen Grenzen, sagte Bettina Natterer vom Marketing des Flughafens am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Monarch war im Winterflugplan (29. Oktober bis 24. März) einmal pro Woche von London nach Friedrichshafen geplant - vor allem für britische Skitouristen“, sagte sie. Das falle zwar nun weg, aber die Strecke werde weiterhin von British Airways und Easyjet bedient.

Für den Flughafen sei die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Airlines zwar immer wünschenswert. Im Fall der Monarch-Insolvenz bemühten sich aber die Reiseveranstalter, Wintersportlern aus Großbritannien Ersatzangebote für ihren Urlaub mit Verbindungen von London nach Friedrichshafen zu machen. „Die anderen Airlines werden das mit Sicherheit auffangen. Daher erwarten wir für uns keinen spürbaren Verlust.“

Sämtliche Flüge der Monarch waren am Montag abgesagt worden, wie die britischen Luftverkehrsbehörde CAA mitteilte. Insgesamt sind mehr als 800 000 Passagiere davon betroffen, vor allem Touristen, die etwa in Kroatien, Griechenland und Italien gestrandet sind oder geplante Reisen gebucht haben.

Mitteilung Monarch

Mitteilung Regierung

Mitteilung KPMG

Bodensee-Airport

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