Ministerium: Androhung des Führerscheinentzugs bewährt sich

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Die Androhung eines Führerscheinentzugs bei aggressivem Verhalten oder Alkoholmissbrauch hat sich dem Verkehrsministerium zufolge in Baden-Württemberg bewährt. Die Aktion „Gelbe Karte“ war vor mehreren Jahren als Modellprojekt in einigen Kreisen eingeführt worden. Eine Evaluierung habe ergeben, dass das Projekt erfolgreich laufe, sagte ein Sprecher am Montag und bestätigte einen Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“. Das Verkehrsministerium habe die Behörden, die bislang nicht teilnahmen, gebeten, die Aktion nun ebenfalls umzusetzen.

Primär richtet sich die Maßnahme an junge Erwachsene, die kurz vor dem Führerschein stehen. Fallen sie beispielsweise durch Randale, Trunkenheit oder Gewalt auf, werden sie angeschrieben und darauf hingewiesen, dass sie im Wiederholungsfall mit Folgen zu rechnen haben - etwa beim Erwerb der Fahrerlaubnis. Wer schon einen Führerschein hat, dem kann der Entzug der Fahrerlaubnis oder die Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung angedroht werden („Idiotentest“). Die Behörden setzen darauf, dass der Entzug des Führerscheins als besonders empfindliche Strafe angesehen wird.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist die Quote derer, die nach einer „Gelben Karte“ noch einmal auffallen, niedrig. Konkrete Zahlen nannte das Ministerium allerdings nicht.

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