Ministerium legt Studie zum Nutzen von Fahrradhelmen vor

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Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Foto: Marijan Murat/Archiv

Baden-Württembergs Regierung will mehr Menschen dazu bringen, einen Fahrradhelm zu tragen - aber niemanden zwingen. Am Donnerstag hat Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ein lange erwartetes und im Voraus heftig umstrittenes Gutachten zum Nutzen von Fahrradhelmen vorgelegt, das einen positiven Sicherheitseffekt von Helmen belegt. „Unser Ziel ist es daher, das Helmtragen zur Normalität werden zu lassen - auch ohne Helmpflicht“, betonte Hermann mit Blick auf die Ergebnisse.

Wegen der Kosten der Studie von mehr als 200 000 Euro war dem Minister Verschwendung vorgeworfen worden. Die Veröffentlichung hatte sich verzögert, nachdem Hermann selbst das Gutachten als nicht lesbar kritisiert hatte. Baden-Württemberg und Thüringen hatten es gemeinsam in Auftrag gegeben. Eine Sprecherin betonte, damit sei nun eine wissenschaftlich fundierte Grundlage geschaffen worden, um das Thema Fahrradhelm zu diskutieren.

Mitteilung des Ministeriums

Parlamentarische Anfrage der FDP zu dem Gutachten

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