Ministerin will mehr Wohnraum für Studenten

Studenten haben es vielerorts schwer, eine Unterkunft zu finden.  Wissenschaftsministerin Bauer setzt nun auf private Vermieter.

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Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hat die Menschen in den Universitätsstädten dazu aufgerufen, privaten Wohnraum für den Akademiker-Nachwuchs anzubieten. „Zwar hat das Land stark in zusätzlichen Wohnraum für Studierende investiert, die Hilfe der Bürger benötigen wir aber dennoch, um erschwingliche Wohnungen bereitstellen zu können“, sagte die Ministerin gestern.

In Heidelberg unterstützte sie das Studierendenwerk bei der Kampagne „Studis suchen Zimmer“. Die Botschaft sowie eine Kontaktadresse der Privatzimmervermittlung des Studierendenwerks sind seit Wochen auf Plakaten, Bussen oder Bahnen in der Region zu sehen. Und sogar auf Verpackungen einer regionalen Bäckerei-Kette steht der Aufruf „Studis suchen Zimmer“.

Das Studentenwerk Heidelberg betreibt 5400 Wohnheimplätze, davon allein 4800 in der Universitätsstadt. Baden-Württemberg habe seit 2011 etwa 2400 zusätzliche Plätze in Wohnheimen eingerichtet, sagte Ministerin Bauer. Eine nochmalige Erhöhung um 2400 Plätze in Wohnheimen stellte sie für die kommenden Jahre in Aussicht. „Es geht zwar grundsätzlich erst einmal um die Unterbringung, gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass studierende Frauen und Männer mit der angestammten Bevölkerung in den Universitäten Kontakt haben.“ Die private Vermietung garantiere diesen soziokulturellen Austausch.

Baden-Württemberg liege mit einer Versorgungsquote von etwa 12,6 Prozent in der Wohnraumversorgung bundesweit mit an der Spitze – nachThüringen, Schleswig-Holstein und Brandenburg auf Platz vier.

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