Minister beraten über Reformen im Maßregelvollzug

Nach der Flucht von mehreren Straftätern aus der Psychiatrie in Zwiefalten wollen die zuständigen Minister heute abschließend über Konsequenzen beraten. Sozialministerin Katrin Altpeter und Justizminister Rainer Stickelberger (beide SPD) treffen sich dafür in Stuttgart.

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Stickelberger muss sich mit Altpeter einigen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Beide Ministerien ringen seit Wochen um die richtige Balance aus Sicherheitsvorkehrungen und therapeutischen Freiräumen im Maßregelvollzug. Altpeter will unter anderem, dass weniger gefährliche Straftäter in die Psychiatrien eingewiesen werden. Außerdem fordert sie, dass therapieunwillige Straftäter schneller wieder zurück ins Gefängnis verlegt werden. Das Justizministerium steht dem bislang skeptisch gegenüber.

In der forensischen Psychiatrie in Zwiefalten war zu Jahresbeginn innerhalb von vier Monaten acht Straftätern die Flucht gelungen. Im Maßregelvollzug sollen alkohol- oder drogenabhängige Straftäter behandelt werden, bei denen eine Aussicht auf Heilung besteht.

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