Merkel sagt kurzfristig Termin bei Stihl ab

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Termin beim Waiblinger Sägenhersteller Stihl am Freitag überraschend abgesagt.

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Termin beim Waiblinger Sägenhersteller Stihl am Freitag überraschend abgesagt. Die Absage des Besuchs, bei dem sie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) begegnet wäre, sei mit der Vorbereitung des nächsten EU-Gipfels zur Flüchtlingspolitik begründet worden, sagte gestern ein Unternehmenssprecher. Stihl hatte zur Eröffnung des Entwicklungszentrums und der neuen Produktionslogistik geladen. Zum Parteitag der Landes-CDU am Freitag in Ettlingen wird die Kanzlerin aber erscheinen.

In der CDU wird zwei Wochen vor der Landtagswahl am 13. März die Nähe Kretschmanns zur Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik diskutiert. Vermutungen der SPD, dass die Absage auf Druck der Landes-CDU zustande kommt, weil Fotos von Merkel mit Kretschmann unerwünscht seien, wies CDU-Wahlkampfmanager Thorsten Frei zurück. "Das ist absoluter Blödsinn." Niemand solle glauben, die Südwest-CDU habe Einfluss auf die Terminplanung der Kanzlerin. Wegen Gesprächen vor dem Gipfeltreffen werde auch ihre Rede auf dem Parteitag nach vorne verlegt.

SPD-Generalsekretärin Katja Mast sprach von der "hellen Panik" in der Landes-CDU und bei ihrem Spitzenkandidaten. "Guido Wolf zeigt in den letzten Tagen, dass er sich in einer Angstspirale befindet, wie man sie von der CDU nie für möglich gehalten hätte."

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