Mehr als 2000 Platzverweise an Silvester

|
Der Hauptbahnhof in Köln bei Nacht. Foto: Oliver Berg/Archiv

In der vergangenen Silvesternacht hat die Bundespolizei deutschlandweit rund 2200 Platzverweise gegen potenzielle Unruhestifter ausgesprochen. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Schwerpunkte waren demnach der Kölner Hauptbahnhof mit 600 Platzverweisen und der Bahnhof Köln-Deutz mit 300. Jeweils rund 200 Platzverweise wurden an den Hauptbahnhöfen in Berlin und Stuttgart registriert.

Die Maßnahmen in Köln richteten sich den Ministeriumsangaben zufolge „überwiegend gegen größere Personengruppen nordafrikanischer Männer (...), die sich ohne erkennbare Reiseabsichten in den Bahnhöfen aufhielten“. Ein gezieltes polizeiliches Vorgehen ausschließlich nach ethnischen Gesichtspunkten - sogenanntes „racial profiling“ - habe es jedoch nicht gegeben. Das Ziel seien Menschen mit „anlasstypischem Störerpotenzial“ gewesen, die also alkoholisiert waren, aggressiv auftraten oder „unsachgemäß mit Pyrotechnik umgingen“.

Antwort der Bundesregierung zu Polizeikontrollen an Silvester

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

52-Jähriger tötet Freundin und springt von Autobahnbrücke

Ein kreisender Hubschrauber hat am Mittwochabend im oberen Filstal für Aufsehen gesorgt. Ein 52-Jähriger hatte sich vom Maustobelviadukt in den Tod gestürzt. Zuvor hatte er im Landkreis Ludwigsburg seine Freundin getötet. weiter lesen