Marcus Prinz von Anhalt erneut verurteilt

|

In einem ersten Prozess in Augsburg war der selbst ernannte "Protzprinz" und Bordellbesitzer zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil aber auf, weil die geschäftliche Nutzung von Rolls Royce, Porsche und Co. nicht ausreichend geprüft gewesen sei.

Die Verteidiger des 49-Jährigen, der Anfang des Monats an der Sat.1-Show "Promi Big Brother" teilgenommen hatte, halten ihren Mandanten für unschuldig. Es habe sich ausschließlich um Geschäftswagen gehandelt. Da der BGH aber grundsätzlich am Schuldspruch festhielt und ein Freispruch daher nicht möglich ist, forderten die Verteidiger eine Strafe, durch die der 49-Jährige nicht mehr ins Gefängnis muss.

Der Angeklagte, der als Marcus Eberhardt geboren wurde und den adelig klingenden Namen von Frederic Prinz von Anhalt gekauft hatte, hat bereits mehr als zwei Jahre in Untersuchungshaft gesessen. Der Haftbefehl ist mittlerweile aufgehoben.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Wegen vollgelaufener Keller: Stadt soll Entwässerungssystem prüfen

Die Stadt soll das Problem der voll gelaufenen Keller am Kuhberg ernst nehmen, fordern rund 300 Unterzeichner einer Unterschriftensammlung. Die Ulmer Gemeinderats-Fraktionen stellen sich auf die Seite der Bürger. weiter lesen