Mappus: Aussage der Anwälte ist unwahr

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Die Stuttgarter Anwaltskanzlei Gleiss Lutz hat nach Angaben des Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) im Untersuchungsausschuss des Landtags zum ENBW-Aktiendeal nicht die Wahrheit gesagt. "Mich haben keine Risikohinweise erreicht", sagte Mappus den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "Es gibt kein einziges Schriftstück, dass auch nur annähernd als Warnung interpretiert werden kann." Anwalt Martin Schockenhoff von der Kanzlei Gleiss Lutz hatte im April ausgesagt, die Juristen hätten Ende November 2010 vor einer Umgehung des Landtags bei dem Milliardengeschäft gewarnt. Mappus habe trotzdem entschieden, das Risiko in Kauf zu nehmen. "Diese Aussage von Gleiss Lutz ist abenteuerlich und schlicht unwahr", sagte Mappus.

Er hält der Kanzlei vor, die Tatsachen zu verdrehen, um den eigenen Ruf zu retten. "Es war jenseits meiner Vorstellungskraft, dass eine Kanzlei, die ich für sehr seriös hielt, sich jeglicher Verantwortung in exakt dem Bereich entledigt, für den sie für ein sehr stattliches Honorar engagiert wurde." Die Kanzlei Gleiss Lutz habe für die Beratung der Landesregierung rund 2,7 Millionen Euro erhalten, berichtet die Zeitung.

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