Mannheims Aktion „Stop Posing“ kommt ins Museum

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Mannheims Aktion gegen die so bezeichneten Autoposer hat den Sprung ins Museum geschafft: Sie soll vom 10. März 2017 an bei der Ausstellung „Geliebt - Gebraucht - Gehasst - Die Deutschen und ihre Autos“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn vorgestellt werden. Das teilte die Polizei am Freitag in Mannheim mit.

Seit August gehen Stadt und Polizei mit einem Aktionsplan gegen die meist jungen Männer vor, die gern an belebten Plätzen und Cafés vorbeirasen, um ihre getunten Wagen zur Schau zu stellen. Fahrer, die an mindestens zwei Tagen lärmend auffallen, bekommen als Warnung eine Gelbe Karte zugeschickt mit der Aufschrift „Stop Posing“ (deutsch: „Hör' auf, dich zur Schau zu stellen“). Bisher erhielten 38 Autofahrer einen solchen Brief, gegen 3 wurde darüber hinaus ein Zwangsgeld verhängt.

Seit Beginn der Aktion seien mehr als 544 Hinweise eingegangen, hieß es. Laut Mannheimer Polizei wurden 73 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, deren Betriebserlaubnis durch Umrüsten erloschen war.

Haus der Geschichte

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