Mannheimer fühlen sich immer unsicherer in eigener Stadt

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Die Angst vor Kriminalität ist in Mannheim in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus einer erneuten Befragung der Bevölkerung hervor, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. 26 Prozent der befragten Mannheimer gaben bei der Umfrage im vergangenen Jahr an, oft oder sehr oft daran zu denken, selbst Opfer einer Straftat zu werden. Der Prozentsatz hat sich im Vergleich zu einer vorangegangenen Befragung im Jahr 2012 verdoppelt. Damals machten mehr als 13 Prozent der Befragten diese Angaben.

„Wir arbeiten kontinuierlich am Thema Sicherheit“, sagte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) bei der Vorstellung der Ergebnisse. 19 Prozent der Befragten gaben an, sich in ihrem Stadtteil ziemlich oder sehr unsicher zu fühlen (2012: 12 Prozent). Viele Menschen ändern offenbar aufgrund ihrer Angst auch ihr Verhalten. 32 Prozent der Befragten haben zum Zeitpunkt der Befragung angegeben, ihre Freizeitaktivitäten im zurückliegenden Jahr aus Angst davor eingeschränkt zu haben, Opfer einer Straftat werden zu können (2012: 16 Prozent).

An der Sicherheitsbefragung des Instituts für Kriminologie der Universität Heidelberg haben sich nach Angaben der Stadt Mannheim im Herbst 2016 insgesamt 3272 Personen beteiligt.

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