Machtkampf in der Jungen Union

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Bei der Jungen Union (JU) zeichnet sich ein Machtkampf um die Führung ab: Vize-Chefin Maria-Lena Weiss erklärte gestern, beim nächsten JU-Landestag im Herbst antreten und so eine Alternative zum JU-Vorsitzenden Nikolas Löbel bieten zu wollen. "In den letzten Monaten entstand viel Unruhe und Misstrauen im Landesverband. Mit meiner Kandidatur möchte ich integrierend unsere Junge Union wieder zusammenführen", sagte die 31-jährige Rechtsanwältin.

Bereits in einer Sondersitzung des Landesvorstandes Ende Juli hatten zwölf Vorstandsmitglieder Löbel das Vertrauen entzogen. Seit längerem gibt es inhaltliche Differenzen, etwa bei Löbels Forderung einer Rente mit 70 und der Streichung von Lehrerstellen im Land. Löbel selbst hielt sich gestern bedeckt: "Ich habe mein Ohr an der Basis und werde eine Erklärung zum gegebenen Zeitpunkt abgeben."

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