Löwen-Trainer: Weniger Topstars kommen nach Deutschland

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Nikolaj Jacobsen. Foto: Uwe Anspach/Archiv  Foto: 

Trainer Nikolaj Jacobsen vom deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen sieht in dem hohen Leistungsniveau der Handball- Bundesliga einen großen internationalen Wettbewerbs-Nachteil für die deutschen Clubs. „Deswegen entscheiden sich immer mehr Topstars auch dafür, nicht nach Deutschland zu kommen“, sagte der Däne dem „Mannheimer Morgen“ vor dem Beginn der neuen Champions-League-Saison.

Die „Kräfteverhältnisse in Europa“ haben sich seiner Meinung nach verändert. „Mannschaften wie Skopje, Kielce, Veszprem und Barcelona werden in ihren nationalen Ligen gar nicht oder nur sehr wenig gefordert“, sagte Jacobsen. „Wir haben hier einfach die größte Belastung für die Spieler. Gegen jede Mannschaft müssen wir auch als deutscher Meister alles geben, um zu gewinnen.“

Die Rhein-Neckar Löwen treffen am Sonntag in ihrem ersten Gruppenspiel in der Champions League auf den FC Barcelona. Jacobsen plant aufgrund der großen Belastung, ausgerechnet im wichtigsten europäischen Wettbewerb immer wieder Leistungsträger zu schonen.

„Der Modus der Champions League lässt es nun einmal zu, dass ich in diesem Wettbewerb mehr Spiele verlieren darf als in der Bundesliga“, erklärte der 45-Jährige. „Verliere ich sechs von 34 Bundesliga-Partien, werde ich wahrscheinlich kein Meister. Verliere ich sieben von 14 Vorrundenspielen in der Champions League, erreiche ich immer noch die K.o.-Runde.“

Das Jacobsen-Interview hinter einer Bezahlschranke

Homepage der Rhein-Neckar Löwen

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