Leichtathletik-Veranstalter: „Viel schwieriger geworden“

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Alain Blondel. Foto: Marijan Murat/Archiv

Mit den immer neuen Dopingenthüllungen haben auch die Veranstalter in der Leichtathletik zu kämpfen. „Die Konstellation ist viel schwieriger geworden, Geldgeber zu motivieren nicht einfach“, sagte Alain Blondel, Sportdirektor des Hallen-Meetings in Karlsruhe am 4. Februar, bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Die Finanzierung für die 33. Auflage der Veranstaltung am 4. Februar ist zwar gesichert, war jedoch ein Kraftakt, da die Stadt ihre Zuwendungen reduziert hat. Karlsruhe und Düsseldorf am 1. Februar sind die einzigen deutschen Stationen der World Indoor Tour des Weltverbandes IAAF.

Das Meeting stand monatelang auf der Kippe, da die Karlsruher Kommune ihren Zuschuss von zuletzt 820 000 auf 550 000 Euro gesenkt hat. So mussten der frühere Zehnkampf-Europameister Blondel und seine Mitstreiter neue Sponsoren für den Gesamtetat von rund einer Million Euro suchen. In der deutschen Leichtathletik sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Sportfeste aus dem Kalender gefallen.

Die World Indoor Tour startet am 28. Januar in Boston, nach Düsseldorf und Karlsruhe geht es am 10. Februar in Torun/Polen und am 14. Februar in Birmingham/Großbritannien weiter. Pro Disziplin sind für den Gesamtsieger 20 000 US-Dollar ausgesetzt. IAAF-Präsident Sebastian Coe sieht die Serie als „wichtige Ergänzung zur Promotion der Athleten“. Der Weltverband unterstützt auch die Veranstaltung in Karlsruhe mit einem nicht genannten Betrag.

Für das Meeting in der Messehalle Karlsruhe-Rheinstetten zugesagt haben unter anderem Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz, Hürdensprint-Europameisterin Cindy Roleder und Lisa Ryzih als EM-Zweite im Stabhochsprung.

Karlsruher Meeting

World Indoor Tour

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