Eltern und Kommunen für flexiblere Schülerbetreuung

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Eltern und Kommunen wollen eine familienfreundlichere Schülerbetreuung und fordern ein Engagement des Landes bei der Umsetzung. Nach Darstellung des Landeselternbeirates (LEB) gibt es viele Eltern, die keine Ganztagsschule, aber dennoch eine flexible Betreuung am Nachmittag bräuchten. Damit rennt der LEB beim Kultusministerium offene Türen ein. Dieses teilte in einer Antwort zu einer Antwort der Landtags-CDU mit, dass Gespräche über eine neue Betreuungsförderung mit den kommunalen Landesverbänden anständen. Das Thema wird das Parlament auch an diesem Mittwoch in Stuttgart beschäftigen.

Die grün-rote Vorgängerregierung hatte die Förderung von Betreuung an Grundschulen außerhalb des Ganztagsbetriebs eingestellt. Ein Nebeneinander zweier Betreuungsformen sei nicht sinnvoll, hieß es damals. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sieht hier keinen Widerspruch und betrachtet das kommunale Betreuungsprogramm als Ergänzung zur Ganztagsschule.

Der Städtetag begrüßt die Offenheit für ein Nebeneinander beider Betreuungsarten. Die grün-rote Rechnung, dass sich mit der schrittweisen Umstellung auf Ganztagsschulen die Betreuung rund um die Halbstagsschule erledigen würde, sei nicht aufgegangen. „Tatsächlich haben wir heute nur 18 Prozent der Grundschulen im Ganztag. Viel mehr Angebote gibt es in der Betreuung“, sagte Verbandsdezernent Norbert Brugger. Die Entwicklung sei auf Kosten von Kommunen und Eltern geschehen. Wenn das Land wieder in die Förderung einsteige, entlaste dies die kommunalen Schulträger um Millionen.

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