Landesorden künftig in Kreuzform

Im Kabinett hat Regierungschef Kretschmann den neu gestalteten Landesorden vorgestellt: Die bisherige Münzoptik wird durch ein Kreuzsymbol ersetzt.

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Jährlich im April verleiht der Ministerpräsident bei einem Festakt im Ludwigsburger Residenzschloss den Landesverdienstorden. Was den für besondere Dienste am Land geehrten Bürgern dann aber am schwarz-goldenen Band überreicht wird, sieht bisher mehr nach Allerweltsplakette aus als nach der höchsten Ehrung des Landes.

Dass der Orden - den auf der Frontseite ein Lorbeerzweig nebst den Worten "Für Verdienste" und auf der Rückseite das Große Landeswappen zieren - mehr hermachen soll, war Regierungschef Winfried Kretschmann ein Anliegen. Daher hatte seine Regierungszentrale Nachwuchs-Designer der Hochschulen in Pforzheim und Schwäbisch Gmünd sowie der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart um zeitgemäße Entwürfe gebeten.

Das Ergebnis des - von Denis Kostic aus Tübingen gewonnenen - Wettbewerbs stellte Kretschmann gestern im Kabinett vor: Der Orden, weiter an einem Band in den Landesfarben, hat nun die Form eines stilisierten Kreuzes - ein Symbol, das sich europaweit bis zum Bundesverdienstkreuz wiederfindet. Auf einem Medaillon in der Mitte ist das Große Landeswappen mit dem Schriftzug "Baden-Württemberg" abgebildet. Verleihen wird der neugestaltete Orden erstmals am 23. April - durch Auftraggeber Kretschmann. Der 67-Jährige ist dann noch im Amt, egal wie die Wahl am 13. März ausgeht: Die neue Regierung wird erst Mitte Mai vom Landtag vereidigt.

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