Land will humanitäres Engagement im Nordirak fortsetzen

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Das Land will sein humanitäres Engagement im Nordirak festigen, um Bleibeperspektiven für Iraker, Binnenvertriebe und syrische Flüchtlinge in Dohuk in der Autonomen Region Kurdistan zu schaffen. Mit 1,1 Millionen Euro fördert das Land dort bereits seit 2015 drei Projekte, im Frühjahr soll über weitere Projekte in Höhe von bis zu 500 000 Euro entschieden werden, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Staatssekretärin Theresa Schopper (beide Grüne) am Dienstag in Stuttgart mitteilten.

Mit 600 000 Euro beteiligt sich das Land an einem Projekt der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Ertüchtigung einer Mülltrennungsanlage. Zum einen würden Gefahren für die Umwelt abgewandt, zum anderen hätten Landwirte Interesse an der Verwendung des Komposts, berichtete Schopper. 400 000 Euro flössen in ein Projekt zur Existenzgründung für besonders schutzbedürftige Frauen. Mit weiteren 100 000 Euro wird 1110 Kindern und Jugendlichen für zumindest fünf Monate der Schulbesuch ermöglicht.

Fotos Staatsministerium

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