Land steigt bei Online-Beratung für Süchtige ein

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Sozialminister Manfred Lucha. Foto: Marijan Murat/Archiv

Baden-Württemberg steigt in ein Beratungsportal für Cannabis-Süchtige ein. Wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte, beteiligt sich das Land an der Online-Beratung „Quit the Shit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Gerade für junge Menschen, die mit dem Kiffen aufhören wollen, ist eine Beratung per Smartphone eine echte Alternative zu den bereits bestehenden Beratungsstellen im Land“, sagte Sozialminister Manfred Lucha.

Das Land beteiligt sich einem Ministeriumssprecher zufolge etwa an den Personalkosten. So soll unter anderem eine halbe Stelle für eine Fachkraft finanziert werden. In diesem Jahr stehen demnach insgesamt maximal 37 500 Euro zur Verfügung, 2018 und 2019 sind es 45 000 Euro.

Über einen Link können sich Ausstiegswillige aus Baden-Württemberg bei der Plattform anmelden. Kern von „Quit the Shit“ ist demnach ein mehrwöchiges Beratungsprogramm, bei dem Interessierte individuell und online durch professionelle Berater dabei unterstützt werden, ihren Cannabis-Konsum in den Griff zu bekommen.

"Quit the Shit"

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