Land hilft bei der Suche nach Funkmastplätzen

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Um den Abbau der Weißen Flecken zu beschleunigen, will das Land den Mobilfunkbetreibern bei der Suche nach Standorten für Mobilfunkmasten helfen. „Der zukünftige Mobilfunkstandard 5 G wird die Digitalisierung auf eine neue Stufe heben“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU), in dessen Ressort die Digitalisierung fällt, der Deutschen Presse-Agentur.

Um neue Mobilfunkmasten für schnelles Internet aufzustellen, soll beispielsweise auch geprüft werden, ob sich dafür Immobilien im Besitz des Landes eignen. Der Landesbeauftragte für Informationstechnologie, Stefan Krebs, begleitet das Projekt. Das Innenministerium will den Mobilfunkbetreibern auch bei rechtlichen Fragen zur Seite stehen, damit die Planung zügig umgesetzt werden kann. Das sei bei Gesprächen vergangene Woche vereinbart worden.

Strobl hat den verbleibenden Weißen Flecken im Land den Kampf angesagt: „Unser Ehrgeiz ist es, auch den letzten Schwarzwaldhof mit dem schnellen Internet zu versorgen“, sagte er im vergangenen Jahr. Dafür will er auch 2017 einen dreistelliger Millionenbetrag einsetzen. Neben Glasfaser gilt der Mobilfunkstandard 5 G vor allem auf dem Land als Möglichkeit, unterversorgte Gegenden ans schnelle Internet anzubinden. Nach Einschätzung von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hängt davon auch die Stärke des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ab.

Innenministerium zu Breitbandförderung

Innenministerium zu Breitbandausbau

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